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Aus dem Vereinsleben: Nestaufstellung bei der Kakteenfarm am 2. September 2005

» Dernières nouvelles de l'association: reconstruction du nid des cigognes au Kakteenfarm « 


Abbau des alten Nests

Dank an Herrn Bloch, Wissembourg,
dessen bereitgestelltes und angeliefertes
Material hier bearbeitet wird.


Dank für die Unterstützung des THW, Bad Bergzabern,
das bei der Nestaufstellung mit "man-power"
und schwerem Gerät geholfen hat.


Gegen Ruhestörung protestierender Wiesenbewohner
wird abgewehrt.











Über Veranstaltungen 2005

April 27, 2005

Unter Fröschen und Käfern - Kinderexpedition im Frühling am Bienwaldrand in Steinfeld
» Rapport de la sortie “Expédition printanière des enfants” «


Mit Begeisterung war en die 16 Kinder am Samstag, den 23. April 2005 zwei Stunden dabei die Natur zu erkunden.

"Psst, bitte mal ruhig sein", ruft Imme Colling-Blüder vom Verein zum Schutze des Weißstorches Viehstrich e.V. Die Gespräche der 16 Kinder verstummen schlagartig, alle lauschen aufmerksam. Da hinten quak en die Teichfrösche. Wer will mal einen Frosch in der Hand halten? An den kleinen Tümpeln lassen sich of tmals sehr interessante und spannende Naturbeobachtungen machen.
 Die zahlreich auf dem Parkplatz des Steinfelder Schwimmbads Erschienenen haben sich bestens auf ihre Expedition vorbereitet: Sie tragen Wasserabweisende Schuhe, haben Kescher und Becherlupe mitgebracht. "Wichtig ist es, sich leise zu verhalten", mahnt Imme Colling-Blüder noch einmal. Schließlich sollen die "erlauschten" Frösche nicht verscheucht, sondern nach Möglichkeit auch beobachtet werden. Langsam setzt sich die Gruppe in

Bewegung und folgt ihren Wanderführern Richtung Tümpel.
Es wurden mehrere Teiche genau untersucht und die Kinder konnten sich davon überzeugen, dass auch schon Kröten und Froschkaulquappen darin waren. Juliane, 6 Jahre, hat die meisten Froschkaulquappen in ihrem Kescher. Aber auch Gelbrandkäfer, 1 jährige Teichfrösche, Libellenlarven und sogar ein Wasserskorpion waren zu entdecken. Ich habe einen, sind die Rufe der Kinder zu hören. Was ist das? In dem mitgebrachten Plastikaquarium konnten die Kinder die Tiere genau beobachten.
Nachdem die Tiere wieder im Wasser waren, ging es weiter zur nächsten Station.
Vom feuchten Waldweg aus biegt die Wandergruppe auf die Wiese am Südufer des Campingweihers ein. Hier hat der Steinfelder Storchenverein ein Trockenbiotop angelegt - nicht nur für Vögel ein idealer Lebensraum.
Ein 3 jähriger Springfrosch (der in Rheinland-Pfalz stark gefährdete Frosch stellt eine Charakterart des Bienwaldes dar) ist uns dann auch über den Weg gesprungen. Und wieder wurden die Rufe laut, da ist ein Frosch. Fangt Ihn, schnell. Alexander, 5 Jahre, hat Ihn in seiner Becherlupe. Was ist das für einer? So, jetzt aber wieder freilassen





Der 1. Vorsitzende des Vereins zum Schutze des Weißstorches Viehstrich e.V , Horst Taraschewski, hat bei der Bestimmung der wichtigsten Tier- und Pflanzenarten mit Rat und Tat beigetragen.
Die Kinder wollten alles sehr genau wissen und stellten eine Menge Fragen, die der Biologe gern beantwortete.
Eine langfristige Naturverbundenheit zu schaffen, die ein ganzes Leben anhält, ist wohl die beste Möglichkeit die Natur nachhaltig zu schützen. Denn wer die Natur liebt, wird sich auch für deren Erhalt einsetzen.













Aus dem Vereinsleben: Mitgliederversammlung am 13. April 2005

» Compte rendu d’association «


Am 13. April 2005 hatte der "Verein zum Schutze des Weißstorchs - Viehstrich e.V., Aktion für Biotop- und Landschaftsschutz" seine ordentliche Mitgliederversamm-lung, die in der Galerie der Wiesentalhalle in Steinfeld stattfand. Gemäß der Tagesordnung berichtete zunächst der Vorstand über das abgelaufene Geschäftsjahr und stellte die weiteren Pläne vor. Kurz zusammengefaßt die wesentlichen Aussagen:Im "Storchenverein" möchte man sich weiterhin in den vier Schwerpunkten - Störche (Förderung einer Schlüsselart des Naturschutzes) - Biotop- und Landschaftsschutz - wissenschaftliche Erforschung der Biotope des Vereins und Öffentlichkeitsarbeit (Führungen, Vorträge, Storchenfeste etc.) engagieren. Im Bericht des 1. Vorsitzenden wurde z.B. das im Sommer 2004 durchgeführte Pilotprojekt "Landschaftspflege mit Ziegen" erwähnt. Jetzt gelang es, den Kapsweyerer Schäfer Felix Schönung für den Vorstand des Vereins zu gewinnen. Er soll mit mehreren Hundert Schafen die Grünflächen, Teichränder und die Trockenbiotope des Vereins offen halten und pflegen. Mehrere Mitglieder des Vereinsvorstands hatten sich in den letzten Jahren beim Regionalkonzept / AEP Bad Bergzabern betätigt, wodurch u.a. die Broschüre "Südpfalz: gut gelaunt, naturverbunden, weltoffen" ermöglicht wurde. Für das Heft gibt es jetzt eine Finanzierung, so dass es demnächst bei der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern bezogen werden kann.Auf der Tagesordnung standen auch Vorstandswahlen, die im Zweijahresturnus durchgeführt werden. Im neu gewählten Vorstand übernehmen die Mitglieder wie bisher eigene Zuständigkeitsbereiche. Der Verein organisiert sich jetzt grenzüberschreitend, europäisch und möchte auch im Nordelsaß im praktischen Naturschutz und in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv werden. Die Außendarstellung des Vereins soll daher in Deutsch und in Französisch erfolgen.
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