Fotoaktion März 2013


Schaummuster

Impressionen können in der Natur sehr flüchtig sein. Dieses interessante, von Wellen gezeichnete Schaummuster an einem Strand verschwindet innerhalb von Sekundenbruchteilen. Aber schon wenige Momente später zieht die schwache Brandung aus den Schaumkronen ein neues, löchriges Netz über den Sand.
Dieser Schnappschuss gelang Thomas Schneider am Atlantik in Marokko

Krabbenbussard

Auch und gerade im Urlaub gibt es Eindrücke von der Natur. Dieser Krabbenbussard aus Kuba hatte nichts dagegen, dass er für die Fotoaktion des Storchenvereins Modell stehen musste. Interessant an diesem Foto ist, dass die Kulisse auf den ersten Blick auch hierzulande sein könnte. Erst wenn man weiß, dass das Foto in den Tropen aufgenommen wurde, beginnt man die Unterschiede zur heimischen Natur zu entdecken.
Horst Taraschewski übermittelte uns dieses Bild

Rosalöffler

Diese Ibisse wirken fast so, als hätte sich jemand einen üblen Scherz mit Ihnen erlaubt und ihnen einen Kochlöffel an den ansonsten makellosen Körper gepappt. Dabei sind die Löffler selbst mit ihrem Schnabel sicher hochzufrieden; erleichtert er doch sehr die Nahrungsaufnahme im seichten Wasser.
Löffler stehen für die unerschöpfliche Formen-. und Farben-Vielfalt der Natur. Nicht alle sind so groß wie diese Vögel - wer genau hinschaut, erkennt fast überall die Fülle des bunten Lebens, wenn auch oft nur im Miniatur-Maßstab.
Die stehenden Löffler wurden von Thomas Schneider abgelichtet.

Kuba-Amazone

"Rico" - auf diesen Namen hört diese Kuba-Amazone. Diese Papageienart ist wie so viele andere Lebewesen bedroht. Rico lebt zwischen den Welten - nachts ist er im Käfig, tagsüber verlässt er diesen und fliegt auch mal ein paar Meter weiter zur Nachbarschaft. Er ist sowohl gefangen als auch frei. Das gilt in gewisser Weise auch für seine wildlebenden Artgenossen. Sie leben zwar nicht in Käfigen; aber auch das Areal ihres Habitates ist nicht unendlich groß. Verschwindet dieses, ist auch ihr Schicksal besiegelt. Das ist nicht nur in Kuba so, sondern überall auf der Welt; auch bei uns. Tiere, und scheinen sie noch so mobil zu sein, können nicht wie wir Menschen weg gehen und woanders neu anfangen. Dafür sind die meisten von ihnen zu sehr auf ihren natürlichen Lebensraum spezialisiert.
Rico erinnert uns an dieses Dilemma. Gleichzeitig zeigt er uns, wie schön und bunt die Natur ist, und bittet uns mit großen Augen, dass wir den Wert der Natur erkennen; auch für uns selbst. Und das tut er sogar, ohne darüber nachdenken zu können.
Eingesandt von Thomas Schneider


Seeigel 'Sanddollar'

I need a dollar, dollar, a dollar is what I need ...
Dieser ästhetische Seeigel mit dem sperrigen Namen Mellitta quinquiesperforata (was übersetzt etwa "Fünflöchriger Honigkuchen" heißt), kann seine exotische Herkunft schwer verleugnen. Er gewährt uns einen Blick auf eine Natur, wie wir sie von zuhause nicht kennen; und lädt uns insofern ein darüber nachzudenken, wie unterschiedlich Menschen Natur wahrnehmen können. Das englische Wort für dieses Tier lautet, ebenfalls sehr bildhaft, "Sanddollar". Im Deutschen gibt es leider keine eigene Bezeichnung für diese Gruppe der Stachelhäuter.
Der Meeresbewohner wurde von Horst Taraschewski fotografisch in Szene und dann wieder ins Meer gesetzt.

Schwan und Gaense 1

Mein lieber Schwan, hier ist es immer noch Gans-kalt!
Viel kann man nicht machen, wenn man auf den Frühling warten muss. Dieser Höckerschwan und die Kanadagänse haben deshalb beschlossen warten halt. Die Aufnahme entstand beim Steinfeld; Fotograf war Thomas Schneider

Schwan und Gaense 2

Dieses Bild wurde von Thomas Schneider übermittelt.

Storch beim Viehstrichhof

Meister Adebar hat jetzt auch langsam genug von diesem endlosen Winter. Diesem Storch, der in der Nähe des Viehstrichhofs auf einem Feld herum stakst, sieht man seinen Verdruss regelrecht.an. Die Aufnahme entstand am 29. März 2013 und wurde von Thomas Schneider eingereicht.

Weide bei Hergersweiler

Glückliche Rinder, eingesandt von Rose Prehn

Der Winter nimmt kein Ende

27. März 2013: Der Winter will einfach nicht vorbei gehen. Bei der Vogelfütterung stellen sich immer noch reichlich Wintergäste ein; z. B. Bergfinken und Kernbeißer aus Skandinavien.
Eingesandt von Horst Taraschewski
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