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Biotope
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Der
Bienwald
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| Ursprung des Namens: | Wahrscheinlich liegt dem Namen das keltische Wort "beje" oder "behe" zugrunde, was nichts anderes als "Wald" bedeutet. |
| Wuchsgebiet: | Nördliches Oberrheinisches Tiefland |
| Wuchsbezirk: | Vorderpfälzische Rheinebene |
| Geographie: | Niederterrasse
des Rheins, unmittelbar an der Landesgrenze zwischen Weißenburg
und Kandel. Ausdehnung Ost-West rd. 15 km, Nord-Süd rd. 8 km. Die Gesamtfläche beträgt etwa 12.000 ha und verbindet den Pfälzerwald mit den Rheinauen. Das geschlossene Waldgebiet lässt sich in einen trockenen Bereich (östlich der B-9) und einen nässeren Bereich (westlich der B-9) differenzieren. |
| Gelände: | Nahezu ebene, von Westen nach Osten leicht geneigte Fläche, Ausnahme Dünenbuckel und zwei höhere Geländepunkte bei Büchelberg sowie Steilufer zum Rhein (Übergang zum Auewald) und zur Lauter. Höhenlage zwischen 105 - 152 m über NN. |
| Klima: | Temperatur:
Jahresdurchschnitt 10,0 °C, Veg.-Periode 16,5 °C Niederschlag: Jahresdurchschnitt 680-700 mm, VP 330-380 mm Mildes Klima mit ausgeprägt langer Vegetationszeit; u.a. Anbau von Wein und Tabak |
| Allgemeine Standortsbeschreibung: | Im
"nassen Bienwald" dominieren grund- und stauwasser-beeinflusste
Böden, sowohl aus basenarmen, teilweise aber auch karbonathaltigen
Flussablagerungen. Die Standorte sind oft mit Stieleichen-Hainbuchen-Mischbeständen
bestockt, in sehr nassen Teilen mit Erlenbruch- und Sumpfwäldern.
Im Jahresverlauf kommt es zu einem starken Wechsel der Wasserstände. In den trockeneren Bereichen, insbesondere bei stärkeren Flugsandauflagen, herrschen Kiefernbestände vor. |
| Ökologie: | Aus der Vielfalt der Standorte und dem kleinflächigen Wechsel resultiert eine sehr große floristische und faunistische Diversität, welche die hohe ökologische Bedeutung des Bienwaldes bedingen. |
| Bewirtschaftung: | Verwaltet und bewirtschaftet wird der Bienwald durch die Forstämter Kandel und Hagenbach. Der größte Teil bildet Staatswald im Eigentum des Landes Rheinland-Pfalz. |
| Rohstofffunktion Holz: | Holzvorrat:
ca. 2,5 Mio m³ (210 m³/ha) Jährlicher Zuwachs ca.72.000 m³ (6 m³ J./ha) |
| Baumartenzusammensetzung: | 44% Laubholz (davon 25 % Eiche), 56 % Nadelholz (davon 48 % Kiefer) |
| Jährlicher Holzeinschlag: | ca. 40.000 m³ (4,5 m³ J./ha) |
| Arbeitsplätze: | ca. 60 Mitarbeiter (Forstbeamte, Forstamtsangestellte, Forstwirte und Auszubildende) |